Wettbewerb Holz aus Bayern

Heimisches Holz als Hauptwerkstoff steht im Fokus des Wettbewerbs, zu dem der Fachverband Schreinerhandwerk Bayern (FSH Bayern) zusammen mit dem Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) jährlich alle bayerischen Innungsschreiner einladen.


Der Wettbewerb

Ein wechselndes Motto lässt viel Raum für individuelle Interpretationen. Ergebnis sind kreative und ausgefallene Möbel – alle aus heimischem Holz gefertigt, mit denen die teilnehmenden Schreiner die Leistungs- und Innovationsfähigkeit des bayerischen Schreinerhandwerks demonstrieren. Die ausgewählten Stücke werden jedes Jahr auf der Messe Heim+Handwerk ausgestellt und prämiert.

Der Wettbewerb ist bereits seit vielen Jahren ein großer Erfolg. Zahlreiche Journalisten und Fernsehteams berichten jedes Jahr über die Sonderschau auf der Messe Heim+Handwerk. Die Schirmherrschaft über den Wettbewerb hat die Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Michaela Kaniber.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kreativität des Schreinerhandwerks aufzuzeigen. Die technische und handwerkliche Umsetzung, verbunden mit einer modernen Holzverwendung – durchaus in Kombination mit anderen Materialien – demonstriert die Leistungs- und Innovationsfähigkeit des bayerischen Schreinerhandwerks und hebt die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von heimischem Holz hervor.

Links in der Übersicht finden Sie die Themen und Preisträger der letzten Jahre.

Wettbewerb Holz aus Bayern 2013, Motto „Generationenmöbel“ („Omas Kühlschrank“, Schreinerei Dorfhuber, Kienberg)

Teilnahmebedingungen und Ablauf

Teilnahmeberechtigt sind alle Schreinerbetriebe, die Mitglieder einer Innung des FSH Bayern sind. Der Wettbewerb findet in zwei Stufen statt. In Stufe 1 werden Ende September anhand von Modellen die zehn Teilnehmer für die zweite Stufe ausgewählt. Diese Betriebe fertigen daraufhin ihren Entwurf 1:1. Die Ergebnisse werden dann als Sonderschau auf der Publikumsmesse Heim+Handwerk in München präsentiert. Zugelassen sind alle Produkte, die ganz oder überwiegend aus heimischem Holz gefertigt werden.

Das Motto "Möbel mit Geschichte" lässt wie schon in den vergangenen Jahren viel Raum für Interpretationen. Damit ist der erste Zweck schon erfüllt: Das Thema schafft es, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und bietet viel Spielraum für die Umsetzung. Denkbar sind zum Beispiel Möbel, die eine Geschichte „erzählen“ oder eine Geschichte haben. Ein Kindermöbel etwa, das ein Märchen darstellt. Oder Sie können z.B. einen klassischen Möbelstil aufgreifen und ihn neu interpretieren, Materialien verwenden, die bereits eine andere Funktion und damit bereits ihre eigene Geschichte hatten (z.B. Altholz) oder Holz in einer Art und Weise verwenden, dass es noch die Lebensgeschichte des Baumes erzählt. Die Wettbewerbsarbeiten können auch aus Produkten bestehen, die in der Vergangenheit einem anderen Zweck dienten oder es sind Schreinermöbel, die eigentlich ihr „Leben“ bereits hinter sich gebracht haben und nun nochmals überarbeitet werden, um sich in neuer Funktion, in neuem Erscheinungsbild zu präsentieren und dabei ihre „Vergangenheit“ noch sichtbar ist.  Alles ist möglich, daher können die Innungsbetriebe ihrer Phantasie freien Lauf lassen.